Die 5 wichtigsten Tipps für eigene Facebook-Gruppen

 

Neben einer Facebook-Unternehmensseite sind Facebook-Gruppen eine effektive und kostenlose Möglichkeit Social-Media-Marketing zu betreiben. Gegenüber einer Unternehmensseite bieten diese Gruppen den Vorteil von mehr Nahbarkeit, interaktivem Austausch und damit die Möglichkeit, eine echte Community ins Leben zu rufen. So werden aus Interessierten begeisterte Fans und im besten Fall treue und zahlende Kunden. Bevor man eine eigene Facebook-Gruppe gründet, sollte man jedoch ein paar Dinge beachten.


1. Sorgfältige Vorbereitungen treffen
Wie bei jeder Marketingaktivität sollte man vorher einen Plan entwickeln. Dazu gehört auch, Ziele zu definieren: Will ich Aufmerksamkeit erregen? Bekannter werden? Interesse für meine Angebote wecken? Mein Image verbessern oder stärken? Hat man diesen Fragen beantwortet (ruhig schriftlich), kann man einzelne Maßnahmen daran ausrichten: Ein passendes, sprich seriöses, ansprechendes und aussagekräftiges Titelbild auswählen. Ebenso den prägnanten und kurzen (!) Gruppennamen. Für mehr Orientierung sorgt eine Gruppenbeschreibung, inklusive Gruppenregeln, die das Miteinander moderieren. Besonders wichtig: Eine präzise Eingrenzung der Zielgruppe. Wer soll sich in dieser Gruppe wiederfinden und warum? Welchen Nutzen soll die Zielgruppe aus der Gruppe ziehen.  Aus den Antworten auf diese Fragen leiten sich der  Fokus und das Thema der Gruppe ab. Darauf aufbauend können Inhalte für Beiträge überlegt werden.  

  

2. Mitglieder akquirieren
Eine Gruppe lebt von ihren Mitgliedern. Aber wie kommt man an Gruppen-Mitglieder? Am besten ganz klassisch durch Werbung. Dafür muss man noch nicht einmal ein großes Budget ausgeben. Folgende Mittel sind effektiv und nahezu kostenlos.

-  Ein Post auf Ihrem persönlichen Facebook-Profil, der Ihre Kontakte über Ihre neue Gruppe informiert, ihren Nutzen erklärt und Interessierte dazu auffordert, ihr beizutreten. Dieser Post kann auch gern wiederholt werden.
-  Ein fixierter Beitrag auf Ihrer Facebook-Unternehmensseite, damit jeder Besucher, der Ihre Unternehmensseite besucht, gleich über Ihre Gruppe informiert wird. Das Ganze geht auch andersrum. Die Gruppe lässt sich unter „Gruppeneinstellungen bearbeiten“ mit der Unternehmensseite verknüpfen. Diese wird den Gruppenmitgliedern dann dauerhaft oben rechts (unter dem Titelbild) angezeigt. 
-  Die Webadresse, unter der die Gruppe erreichbar ist, kann ebenfalls unter „Gruppeneinstellungen bearbeiten“ in eine handlichere Adresse geändert werden. Sprich die kryptische Zahlenreihe, welche voreingestellt ist, lässt sich durch einen besser lesbaren Namen ersetzen. Das ist praktisch, wenn die Adresse auf Printpublikationen, wie einer Visitenkarte oder einem Flyer eingesetzt werden soll. Auch in die E-Mail-Signatur (die gern gelesen wird) kann die Adresse, nebst Verlinkung aufgenommen werden.
-  Auch mit der Unternehmenswebsite sollte die Gruppe dauerhaft verlinkt sein. Existieren ein Blog und/oder ein Newsletter, können die Leser auch hier mittels Link auf die Gruppe aufmerksam gemacht werden.  
-  Eine weitere, sehr effektive Art eine Gruppe bekannter zu machen ist die Bewerbung in anderen, bereits bestehenden Facebook-Gruppen. Allerdings sollte der Gruppen-Admin unbedingt um Erlaubnis gebeten werden, einige Gruppen erlauben das Bewerben von anderen Gruppen, bitten jedoch meist um die Einhaltung von Regeln. Und natürlich ergibt eine Bewerbung nur Sinn in Gruppen, die thematisch verwandt sind. 

3. Mitglieder aktivieren
Wie unter Punkt 2 bereits beschrieben, lebt eine Gruppe von ihren Mitgliedern. Allerdings sollte es sich dabei nicht um Karteileichen handeln, sondern um aktiv Mitwirkende. Aufforderungscharakter haben Fragen, vor allem Umfragen, wie, „Wie soll unsere nächste Eissorte heißen?“ oder „Welches ist Euer Lieblingsburger auf unserer Karte?“, die in der Gruppe gestellt werden. Angenehmer Nebeneffekt: Damit lässt sich gleichzeitig Marktforschung betreiben. Kurze Videos werden besonders häufig angeschaut und ein (kleiner) Einblick in das persönliche Leben des Gruppenadmins ist auch immer wieder spannend. (Wobei „persönlich“ nicht dasselbe ist wie „privat“). Dass der Admin einer Gruppe so gut wie möglich auf die Gruppenmitglieder eingehen, auf Fragen zeitnah antworten und Support bieten sollte, sollte selbstverständlich sein. Man berät, betreut und bedient einen Kunden im Ladenlokal ja auch so schnell wie möglich. Das sollte in einer Facebook-Gruppe auch nicht anders sein.

 

4. Exklusivität
Eine Facebook-Gruppe ist etwas Besonderes. Sie hat ein eigenes Thema, Gruppenmitglieder mit gemeinsamen Interessen und ermöglicht einen Austausch in einem mehr oder weniger geschützten Raum. So entsteht eine Art Clubcharakter, nebst Mitgliedern, die sich als Clubmitglieder fühlen dürfen und sollen. Entsprechend exklusiv und hochwertig sollten die Inhalte sein, die in dieser Gruppe gepostet werden. Also Content, der nur für diese Gruppe erstellt wurde. Besondere Tipps und Benefits, wie einen Frühbucherrabatt, exklusiv für diese Mitglieder. Alles in allem sollten sich die Gruppenmitglieder bevorzugt behandelt fühlen. 

 

5. Mitglieder pflegen
Auch wenn es in den oben genannten Punkten bereits erwähnt wurde. Im Mittelpunkt einer Facebook-Gruppe sollten immer die Mitglieder stehen. Hier sollen sie sich austauschen können, professionelle Hilfe und Unterstützung erfahren, exklusive Neuigkeiten vom Gruppenbetreiber und seinem Business erhalten, sich wohlfühlen. Erst der Wohlfühlfaktor führt zur so begehrten Kundenbindung und macht aus Interessierten echte Fans und zahlende Kunden.

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